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Sichtlich zufrieden zeigten sich die Mitglieder der
Bürgerinitiative von der Resonanz, den ihr Aufruf zu einer Wanderung entlang
der geplanten Trassen der Transversale zwischen Eberstadt und Adelsheim
gefunden hat. Insgesamt mehr als hundert Bürgerinnen und Bürger nahmen an der
Wanderung von Hemsbach nach Schlierstadt teil. Die Teilnehmer, die vorwiegend
aus dem Raum Osterburken, aber auch aus weiter entfernten Gemeinden, wie zum
Beispiel Buchen, kamen, hatten sich am Sonntag um 14.00 Uhr bei der
Mauritiuskirche in Hemsbach versammelt, wo zu Beginn der Wanderung die
Bürgerinitiative „Natur oder Transversale“ (NOT) kurz vorgestellt wurde.
Nach einer kurzen Vorstellung der Wanderrute starteten
die Teilnehmer der Informationsveranstaltung in Richtung Neubaugebiet „Hohe
Steige“ in Hemsbach. Von dort konnten die Teilnehmer einen Blick in das
Rinschbachtal, das zukünftig von einer Brücke, die die Transversale, wenn es
nach dem Willen des Landratsamtes Neckar-Odenwald-Kreis geht, an die aus
Richtung Mosbach kommende Umgehungsstraße Adelsheim-Osterburken (B 292),
anbinden soll. Anschließend führte die Wanderung entlang der derzeit
favorisierten Trasse II a, in Richtung Schlierstadt. An verschiedenen
Stationen wurde der weitere Trassenverlauf erläutert. So konnten die
Teilnehmer auch einen Blick auf die seit kurzem in der Diskussion befindliche
Variante II c werfen, die über die Gemarkung Zimmern auf die Kreisstraße
zwischen Adelsheim und Zimmern führen würde. Im Klosterwald, auf Gemarkung Schlierstadt, gab es Informationen über die Auswirkungen der Transversale auf
Wild, Wald und die am Rande der geplanten
Straße befindlichen Feuchtbiotope,
die in den zurückliegenden Jahren erfolgreich von der Forstverwaltung
eingerichtet wurden und deren Existenz durch das Straßenbauprojekt bedroht
ist. Auf der Schlierstadter Höhe überquerte der Wanderzug die
Ortsverbindungsstraße Schlierstadt-Osterburken, dort wo auch die Transversale
diese Straße queren wird. Hier konnte man sich einen Eindruck von der Qualität
der bedrohten landwirtschaftlichen Nutzflächen verschaffen. Mit Blick auf die
geplante Querung, erläuterte der Sprecher der Bürgerinitiative, dass es sich,
nach den der Bürgerinitiative bekannten Planungen, nicht um eine typische
Kreuzung in herkömmlicher Art handeln soll, sondern um eine „versetzte“
Kreuzung, die eine direkte und gradlinige Überquerung der Transversale nicht
zulässt. Vielmehr müsse man bei einer Realisierung dieser Planvariante, um von
Schlierstadt nach Osterburken zu kommen, kurz in Richtung Adelsheim auf die
Transversale auffahren, um sich dann, nach kurzer Fahrtstrecke wieder nach
links einzuordnen, um von dort in Richtung Osterburken abzufahren.
Hierbei
handle es sich offensichtlich um eine straßenbauliche Maßnahme zur
Unfallverhütung, so der Sprecher der Bürgerinitiative.
Auf eine ganz besondere Überraschung trafen die
Teilnehmer der Wanderung bei einem in der Nähe von der Bürgerinitiative
aufgestellten Schild. Unbekannte hatten dieses am Morgen oder in der Nacht
zuvor durch eine Puppe, die erst auf den zweiten Blick als solche erkennbar
war, ergänzt, die einen sitzenden Violinenspieler darstellte und die dem
Schild damit eine besondere künstlerische Note gab.
Gegen 16.00 Uhr trafen die Transversale-Wanderer bei den
Schlierstadter Aussiedlerhöfen ein, wo für eine Stärkung in Form von Kaffee
mit Kuchen und gegrillten Würstchen gesorgt war. Bei regen und sachlichen
Diskussionen, auch mit einigen Befürwortern der Transversale, klang die
Informationsveranstaltung aus.



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