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Für Leichtigkeit des Schwerverkehrs

1 000 Stimmen für die Transversale, Planungsvariante II a hat die Bürgerinitiative T.U.N in den zurückliegenden Wochen gesammelt. Die Bürgerinitiative fordert damit den Verzicht auf andere Planvarianten, insbesondere den Abstieg der Transversale ins Seckachtal, der zum Teil auf der Gemarkung von Zimmern verlaufen würde. Sie argumentiert mit „Gründen des Naturschutzes“ und „Problemen für den Schwerverkehr“, den diese Streckenführungen mit sich bringen. Gleichzeitig fordert die Bürgerinitiative T.U.N aber den Bau der Transversale.
Wer sich ernsthaft für die Leichtigkeit des Schwerverkehrs und die Natur einsetzt, der kann nicht für den Bau einer Transversale eintreten, die den gesamten Schwerverkehr Richtung Autobahn A 81 über den Wartberg bei Buchen mit einer enormen Steigung und zwei weiteren Steigungsstrecken vor Eberstadt in Richtung Bofsheimer Höhe lenkt - drei Anstiege bei denen die Dieselmotoren der Lastwagen auch das letzte Feinstaubkorn aus sich herauspressen und in die Lungenflügel von Mensch und Tier entlassen werden.
Wer sich für die Natur und die Leichtigkeit des Lkw-Verkehrs stark macht, sollte sich einsetzen für die Nutzung und Optimierung vorhandener Verkehrsflächen mit schwerverkehrtauglichem Streckenprofil und für eine Verkehrsreduzierung durch Nutzung der öffentlichen Schienennetze und nicht für einen Straßenneubau, der aller Voraussicht nach auch noch zusätzlichen Verkehr anziehen wird. Der Schutz der Natur und das Interesse an umweltschonender Leichtigkeit des Schwerverkehrs enden nicht an der Gemarkungsgrenze von Seckach-Zimmern-Bödigheim.

Wolfgang Beckert, Adelsheim, 24.08.2007

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