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Transversale, Naturzerstörung 
»Mehr Nachteile als Voreile
für unsere Gegend“  

Völlig unverständlich und sinnfrei erschein mir die Planung der so genannten „ Odenwald – Transversale“. Warum ein wertvolles Stück Natur opfern? 

Es gibt heute genauso wenig wie vor einigen Jahren ein Problem, das nur durch einen Schandfleck in der Landschaft zu lösen wäre. Hier wurde fatalerweise ein Problem zur Lösung, nämlich der Transversalen, gesucht und nicht umgekehrt. Es zieren schon genug Straßen das Landschaftsbild. Für unsere Gegend bietet die Transversale mehr Nachteile als Vorteile. Der RIO in Osterburken wird für Investoren weniger interessant, das Hemsbachtal verbaut, wieder wird gewissenlos Natur unwiederbringlich zerstört. Das Ausmaß der Lärmbelästigung ist im Voraus nicht abzusehen.

Die Landwirte müssen irrsinnige Umwege in Kauf nehmen, um ihre Feldarbeit zu erledigen. Aufgrund der Rohölknappheit und der Rückgang der Geburtenrate wird die Notwendigkeit der Odenwald – Transversale in Frage gestellt. Warum soll es jetzt plötzlich die Aufgabe der Gemarkungen Eberstadt, Schlierstadt, und Hemsbach sein, den Schwerlastverkehr aus dem Aschaffenburger Raum aufzunehmen? 

Das Ausmaß der Transversalen scheint vielen Menschen noch nicht klar zu sein, doch steht gerade deshalb ein böses Erwachen bevor. Dann ist es bereits zu spät. Es sollte nun die Aufgabe einflussreicher Persönlichkeiten sein, die Bürger, die sie gewählt haben und ihnen nun ausgeliefert sind, zu unterstützen und den Bau der Straße zu verhindern. Es darf nicht sein, dass sich die Bürger aus Eberstadt, Schlierstadt und Hemsbach einfach überfahren lassen.

Transversale? Wir wehren uns!  

Alexandra Sack
Schlierstadt, 2006

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