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Wirtschaftswunder Transversale!? Wie erwartet spricht sich nun auch der Walldürner Gemeinderat für den Bau der Transversale aus. Wieso auch nicht, ist Sie doch „für potenzielle zukünftige neue Industriebetriebe von größter Bedeutung“. Nachdem sich in den Industriegebieten IGO und VIP kaum Betriebe niederlassen, werden von den Verantwortlichen Ausreden gesucht, um den Bürgern zu zeigen, dass die prognostizierten Arbeitsplätze und Steuereinnahmen nur wegen der schlechten Infrastruktur des Kreises ausbleiben. Vom RIO sind es jedoch nur wenige Meter zur Autobahn und es liegt dennoch genügend Fläche brach. Ebenso beim TechNO: hier gibt es einen ortsdurchfahrtfreien Zugang zum Autobahnanschluss Sinsheim; der TechNO ist (fast) leer! Heutzutage orientieren sich doch immer mehr Firmen Richtung Osten bzw. Fernost; denn dort ist vieles billiger und hier spielt weder die Entfernung noch die Verkehrsanbindung eine Rolle. Ist das jetzige Verkehrsnetz etwa schuld an der schlechten Wirtschaftslage der Unternehmen und der fehlenden Investitionen im Kreis? Bringt die Transversale den wirtschaftlichen Durchbruch des Kreises? Über den Bau der Transversale lese ich immer wieder von vielen Studien über Umweltverträglichkeit, FFH usw., jedoch habe ich noch nichts von einer Studie über die Schaffung von Arbeitsplätzen und der Ansiedelung von Betrieben gehört. Gibt es eine solche Studie überhaupt? Oder fällt diese negativ aus und ist somit nicht öffentlichkeitstauglich? Einer Studie möchte ich jedoch Glauben schenken: Die der Verkehrszunahme. Wenn die Straße einmal durchgehend von Stockstadt quer durch den Odenwald bis nach Osterburken ausgebaut ist, werden alle aus dem Raum Frankfurt/Aschaffenburg Richtung Süden und umgekehrt über diese Route fahren. Spätestens dann werden auch die Walldürner und die Buchener Bürger von dem zunehmenden Durchgangsverkehr und seinen Folgen betroffen sein. Oliver Gramlich Schlierstadt, 2006
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