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Wir wollen nicht aus Prinzip Straßen verhindern.
Wir wollen jedoch DIESE Straße verhindern, weil wird der Meinung sind, dass es
ein großer Fehler wäre, sie zu bauen.
Denn: Wer die Transversale baut wird Verkehr ernten.
10 gute Gründe warum wir gegen
die Transversale im Odenwald sind. Aber diese Gründe wurden zwar
diskutiert, aber nicht berücksichtigt, wir werden hier neue Ziele
formulieren.
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| 1 |
Der Bau der
Transversale schließt die Lücke zwischen der B47 von Miltenberg kommend
und der Autobahn A81. Sie wäre eine attraktive Strecke für den
mautflüchtigen Schwerverkehr von Frankfurt nach Stuttgart und würde nicht
der Verkehrsentlastung dienen, sondern zusätzlichen überregionalen Verkehr
in den Odenwald anziehen. Darunter würden auch die Bürger von Walldürn,
insbesondere Rippberg, und Buchen leiden. |
| 2 |
Mit dem Bau
der Transversale geht wertvoller Naherholungsraum unwiederbringlich
verloren. Hierbei handelt es sich auch um einen bedeutenden,
weichen Standortfaktor für die Ansiedlung von Industrieunternehmen. |
| 3 |
Für den Anschluss der Transversale an
die Umgehungsstraße Adelsheim – Osterburken sind
groß dimensionierte Brückenbauwerke erforderlich, die das
bisherige, touristisch attraktive Landschaftsbild des Rinschbachtals für
immer zerstören. |
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| 4 |
Der Bau der
Transversale wäre ein massiver Eingriff in die Landschaft.
Insgesamt würden 12 Hektar (rund 20 Fußballfelder) wertvolle Wald- und
Kulturlandschaft dauerhaft versiegelt. Die Folgen sind ein weiter
sinkender Grundwasserspiegel und eine noch stärkere
Oberflächenwasseranflutung im Rinschbach- und Seckachtal. Sie zerstört die
Lebensgrundlage vieler Pflanzen und Tiere. |
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Zusätzlicher
Verkehr erzeugt zusätzliche Schadstoffemissionen.
Buchen leidet schon jetzt an den Geruchsbelästigungen durch das
Müllentsorgungszentrum „Sansenhecken“. Mit der Transversale kommen weitere
Belastungen durch Feinstaub, CO2, Lärm, Schwefel und andere Giftstoffe
hinzu. Von den Folgen für die Gesundheit sind die Bewohner trassennaher
Wohngebiete, wie z.B. in Hemsbach und Eberstadt, besonders stark
betroffen. |
| 6 |
Die Kosten
für den Bau der Transversale werden gegenwärtig auf zirka 13 Millionen
Euro veranschlagt. Diese müssen durch Schulden finanziert
werden. Zins und Zinseszinsen belasten zukünftige Generationen. |
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Hinzu kommen
Folgekosten für die Unterhaltung. Bereits schon jetzt kann die
öffentliche Hand vorhandene Straßen nur mit großer Mühe instand halten.
Die wenigen Arbeitsplätze, die dieser Straßenneubau schafft, werden
mittelfristig durch Steuererhöhungen für den Schuldendienst wieder
vernichtet. Der Bau der Odenwald-Transversale ist finanzpolitisch nicht zu
verantworten. |
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| 8 |
Viele
Kreisstraßen sind schon jetzt in einem desolaten Zustand. Der
Bau der Transversale verschlingt Steuergelder, die dringend für die
Sanierung und die umweltfreundliche Optimierung der Leistungsfähigkeit
anderer Streckenabschnitte benötigt würden. |
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| 9 |
Dass der Bau
der Transversale ein wichtiger Faktor für die Ansiedlung von
Industrieunternehmen ist, ist nicht zu belegen. Wäre dies der
Fall, so müssten sich die Industriegebiete „RIO“ in Osterburken und der
„Business-Park“ in Adelsheim vor Bauanfragen kaum noch retten können, denn
beide verfügen bereits bzw. zukünftig über eine direkte Anbindung zur
Autobahn
A 81. |
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| 10 |
Mit der
schnellen Anbindung des Raumes
Adelsheim / Osterburken werden die Einkaufszentren im
bevölkerungsstärkeren Mittelzentrum Buchen stärker frequentiert werden.
Damit ist ein weiterer Abfluss von Kaufkraft in Richtung Buchen verbunden.
Adelsheim und Osterburken werden als Standorte für Einzelhändler zunehmend
unattraktiv. |
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Es gibt bestimmt noch unzählige weitere Argumente
gegen die geplante Transversale im Odenwald. Um diese sinnvoll und effizient zu
kommunizieren, haben wir die Bewegung "Natur oder Transversale" gegründet.